Die Bach’schen Archetypen

Die Bach’schen Archetypen

Die Bach’schen Archetypen

 

Aufgrund der Annahme, dass die von Dr. Bach klassifizierten 38 Blütenmittel die Persönlichkeit die Persönlichkeit wieder in Einklang mit ihrem Höheren Selbst bringen, muss es folgerichtig 38 Kontaktstellen zwischen Persönlichkeit und Höheren Selbst geben. Ist dieser Kontakt an irgendeiner Stellt unterbrochen, daher fehlt eine Tugend entsteht ein genau definierter negativen Gemütszustand.

 Dietmar Krämer bezeichnen die von Dr Bach gefundenen 38 Gemütskonzepte heute als Bach’sche «Archetypen», da sie alle negative Gemütszustände umfassen, die bei jedem Menschen zu finden sind..

 

Begriff Archetyp und der Unterschied zwischen Jung’’schen bzw. Bach’schen

 Der Begriff «Archetyp» kommt aus dem Griechischen und heisst Urbild oder auch Urform. Er wird meist mit C.G. Jung und den von ihm beschriebene Traumbildern in Verbindung gebracht. Zwischen den Bach’schen Archtypen und den Jung’schen Archtypen wie sie richtigerweise heissen müssten, gibt es jedoch keinerlei therapeutische Beziehung. Bei Carl Gustav Jung geht es um Traumbilder und deren Interpretation.

Bei Dr Edward Bach um negative Gemütszustände wie. z.B. Neid, Eifersucht, Ungeduld, mangelndes Selbstvertrauen oder Schuldgefühle, die jeder Mensch kennt.

Die Bach’schen Archetypen

Bachs Therapieansatz

Bachs Therapieansatz

<<Zitat von Dr. Edward Bach>>

 Krankheiten ist einzig und alleine korrektiv: Sie ist weder rachsüchtig noch grausam, vielmehr ist sie ein Mittel, dessen sich unsere Seele bedient, um uns auf unsere Fehler hinzuweisen, um uns davor zu bewahren, grössere Irrtümer zu verfallen, um uns auf jenen Pfad der Wahrheit und des Lichtes zurückzuführen, de wir nie hätten verlassen sollen.

 Wie aus diesem Zitat ersichtlich ist, war für Dr. Edward Bach die Ursache von Krankheit nichts Materielles, sondern etwas Seelisches, nämlich ein Konflikt zwischen Persönlichkeit und Höherem Selbst. Auch wenn diese Betrachtungsweise inzwischen zum Allgemeinwissen gehört, sind die genauen Zusammenhänge bis heute weitgehend diffus geblieben

Gemütszustände nach Dr. Bach

Dr. Bach war es gelungen, 38 negative Gemütszustände, welch für Krankheit verantwortlich gemacht werden, exakt zu klassifizieren und gleichzeitig die Möglichkeiten zu schaffen, sie mit seinen 38 Blütenmitteln erfolgreich zu therapieren.

Bach behandelte ausschliesslich die Gemütsverstimmung seiner Patienten, ungeachtet deren körperliche Beschwerden. Es war seine feste Überzeugung, dass sich der Kranke durch die Verabreichung der fehlenden Tugend mittels Bach-Blüte wieder im Einklang mit seinem Höheren Selbst befände, wodurch er gesunden würde. Seine Erfolge in der Praxis bestätigten seine Schlussfolgerung immer wieder, indem er jedwede Erkrankung allein durch die Verordnung seiner Blütenessenzen heilte.

Nimbaum (Azadirachta indica (Meliaceae)

Nimbaum (Azadirachta indica (Meliaceae)

Nimbaum (Azadirachta indica (Meliaceae)

 

Der Nimbaum ist in der ayurvedische Heilkunde indiens die wohl wichtigste Pflanze. Blattextrakt werden zur Behandlung von Asthma, Ekzemen, Diabetes und Rheumatismus verwendet, während das Öl als Haarfestiger, zur Bekämpfung von Kopfläuse und gegen hartnäckigen Hautausschlag genutzt wird. Neuere Untersuchungen lassen ausserdem den Schluss zu, dass die Pflanzen sich als Insektizid und Verhütungsmittel einsetzen lässt.

Anwendung

 

  • Entzündungshemmend
  • Fiebersenkend
  • Antimikrobiell
  • Antiparasitisch
  • Fördert die Wundheilung
  • Malariamittel

 

Hauptsächliche Inhaltsstoffe

 

  • Meliacin
  • Azadirachtine
  • Triterpenbitterglykoside
  • Sterole
  • Gerbstoffe
  • Flavonoide

 

 

 

http://Von pinay06 – Eigenes Werk, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1414248

 

http://Von pinay06 – Eigenes Werk, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1414248

Tollkirsche (Atropa Belladonna) Solanaceae

Tollkirsche (Atropa Belladonna) Solanaceae

Tollkirsche (Atropa Belladonna) Solanaceae

 

Auch wenn die Tollkirsch zumeist mit Tod und Gift in Verbindung gebracht wird – daher auch der Name Tödlicher Nachtschatten-, so ist sie doch auch eine wichtige nützliche Heilpflanze. In der konventionelle Medizin wird sie als Anästhetikum verwendet oder, um die Pupillen für Augenuntersuchungen zu weiten. In der Pflanzenheilkunde verordnet man die Tollkirsche hauptsächlich bei Darmkoliken oder Darmgeschwür.

 

Anwendung

 

  • Beseitigt Spasmen glatter Muskeln
  • Narkotikum
  • Beruhigend

 

Hauptsächliche Inhaltsstoffe

 

  • Tropan Alkaloide darunter Hyoscyamin und Atropin
  • Flavonoide
  • Cumarine
  • Pyridin Alkaloide (Nikotin)

 

tollkirsche

Mongolischer Tragant Huang qi (Astragalus membranaceus)

Mongolischer Tragant Huang qi (Astragalus membranaceus)

 

Im Westen ist der Tragant weniger bekannt, während die Wurzel in China schon seit Jahrausenden verwendet wird und dort einer der beliebtesten Tonika ist. Die Wurzel hat einen süsslichen Geschmack und gilt als gute, wärmende Anregung für aktive junge Menschen, die die Ausdauer steigert und die Widerstandskraft gegen Erkältung verbessert. Oft mischt man Tragant auch mit anderen Kräutern zu einem Bluttonikum.

 

 

 

Anwendung

 

  • Ausgleichend
  • Regt das Immunsystem an
  • Harntreibend
  • Gefässerweiternd
  • Antiviral

 

Hauptsächliche Inhaltsstoffe

 

  • Triterpensaponine
  • Isofiavonoide
  • Polysaccharide
  • Phytosterole